Effizienz Check für Kundenkontakte

[Trigami-Anzeige]
Ein so genanntes Customer-Relationship-Management (CRM) erlaubt es Einzelunternehmen bis hin zu KMUs und Grossfirmen, alle Kundenrelevanten Tätigkeiten im Griff zu haben. Das cobra CRM PRO 2010 ist hierbei ein besonders tüchtiges Werkzeug, um Kundenbeziehungen zu pflegen. Der Krankenkassenblog hatte Gelegenheit, die Software zu testen.

Jeder der mehr als einen Kundenkontakt zu pflegen hat, wird früher oder später um eine Gedankenstütze dankbar sein. Was haben wir den Kunden im letztem Jahr als kleines Dankeschön zugeschickt? Wie war nochmal die Reaktion darauf? Erreicht ein Unternehmen eine gewisse Grösse, wird es schwierig, sich an alle virtuellen und persönlichen Begegnungen zu erinnern. Man wird sich deshalb um eine elektronische Lösung umschauen, die man mit der Software cobra CRM PRO - einem Spitzenprodukt der cobra Jubiläumseditionen - auch finden wird. Weil es immer schwierig ist, sich die Funktionsvielfalt einer solchen Software nur vorzustellen, hat cobra ein Online-Demo Video ins Netz gestellt, in welchem ein guter Einblick in die Software gewährt wird.

Software von Menschen für Menschen - das ist seit 25 Jahren der Leitsatz im Hause cobra - computer’s brainware AG mit Sitz in Tägerwilen.  Die Administratoren des Krankenkassenblog haben die Gelegenheit wahrgenommen, das professionelle Kundenbeziehungsmanagement zu testen und erfreuten sich während den ersten Schritten über das übersichtlich gestaltete Layout und die selbsterklärenden Schaltflächen. Mit Cobra fällt es leicht, einfachste Adressen zu verwalten, aber auch umfangreiche Kundenbeziehungen detailliert festzuhalten. Auch bevorstehende Aufgaben werden festgehalten und mit verschiedenen Werkzeugen wird man an wichtige Termine oder an längere Kontaktunterbrüche erinnert, welche individuell angepasst werden können. Dank der Software gelingt es unseren Testern auch extrene Kontaktpunkte zu erfassen und über verschiedene Schnittstellen, die gemachten Änderungen abzugleichen. Sehr interessant ist die Möglichkeit über iPhone und anderen mobilen Geräten auf sämtliche Daten zugreifen zu können, was eine sehr flexible Arbeitsweise zulässt.

Es stehen folgende mobile Versionen zur Verfügung: cobra Web CRM, cobra Mobile CRM 2010 und eine App fürs iPhone. Dazu volle BlackBerry und Windows Mobile SmartPhone Kompatibilität, was Netz- und Betriebssystemunabhängigen Zugriff auf die cobra CRM PLUS-Datenbank von unterwegs erlaubt. Auch die direkte Exchange-Anbindung über Outlook ist möglich.

Ist Ihr Interesse geweckt? Leserinnen und Leser des Krankenkassenblog haben die Möglichkeit eine individuelle CRM PRO Effizeinz-Check Analyse zur bestellen. Diese wird durch Rolf Limacher, zertifizierter Business Development Manger, durchgeführt. Mit der Analyse erfahren Sie, wie hoch das Potential für die Effizientsteigerung und der professionellen Verkaufssteuerung in Ihrem Unternehmen liegt und wie somit der Umsatz kurzfristig um bis zu 40 %  erhöht werden kann . Eine Steigerung die bei gleichzeitig weniger Aufwand erzielt wird und damit zu einer verbesserten Wirtschaftlichkeit führt. Lassen Sie sich von diesem Angebot überzeugen - in unserem Test konnten wir nur Vorteile erkennen.

Jetzt zum Angebot

Groupe Mutuel – Geringe Prämienerhöhung dank guter Finanzlage

Die Krankenversicherer stehen im Moment schlecht da. Steigende Gesundheitskosten machen ihnen das Leben schwer und lassen viele Krankenkassen in eine unvorteilhafte finanzielle Lage kommen. Nicht so aber die Groupe Mutuel. Sie hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2009 hinter sich. Dank einer ausgezeichneten Finanzlage werden die Prämien im Bereich der obligatorischen Krankenpflegeversicherung im Jahr 2011 nur leicht ansteigen. Die Versicherten der Groupe Mutuel werden lediglich mit einem Prämienanstieg von durchschnittlich 3 bis 5 Prozent rechnen müssen. Dieser Anstieg liegt weit unter den für die Branche prognostizierten 7 bis 10 Prozent. Im Bereich der Zusatzversicherung ist keine Prämienerhöhung zu erwarten.

Ausgezeichnetes Geschäftsjahr
Dass die Versicherer der Groupe Mutuel ihre Prämien nur moderat anheben werden, ist zurückzuführen auf deren gesunde Finanzlage. Im Bereich der Gesundheit schlossen sie das Geschäftsjahr 2009 mit einem positiven Gesamtergebnis von 89,9 Millionen Franken ab. Die Eigenmittelquote der obligatorischen Grundversicherung erreicht 18,4 Prozent (2008: 18,7%) und das Ergebnis bei den Zusatzversicherungen liegt bei 70,2 Millionen Franken. Dank der gesunden finanziellen Lage aller Groupe Mutuel- Krankenversicherer ist auch keine Wiederaufstockung der Eigenmittel, welche durch die Defizite der Jahre 2008/2009 abgebaut wurden, erforderlich. Bei der Berechnung der Prämien müssen somit lediglich die steigenden Gesundheitskosten berücksichtigt werden. Und diese sind nicht unerheblich: Für das Jahr 2011 wird in der Schweiz ein Anstieg von durchschnittlich 3 bis 5 Prozent prognostiziert. Dank der guten finanziellen Lage kann die Groupe Mutuel aber auch im kommenden Jahr eine konkurrenzfähige und für die Versicherten sehr vorteilhafte Prämienpolitik ins Auge fassen.

Informieren Sie sich über die verschiedenen Prämien der Versicherer, damit auch Sie im kommenden Jahr mit keinen explodierenden Prämien rechnen müssen. Wir unterstützen Sie bei der Suche nach der richtigen Krankenversicherung. Bestellen Sie hier eine unverbindliche Offerte und lassen Sie sich kostenlos beraten.

Bis 2020 keine Prämie bezahlen

Mission 2020 Wettbewerb von Groupe Mutuel: Gewinne als Hauptpreis eine  Krankenkassenprämien-Befreiung bis ins Jahr 2020 zu einem Gesamtwert von  ca. 30′000 Franken!

Zusätzlich werden Prämieneinsparungen für 5  Jahre verlost (15′000 Franken) sowie für 2 Jahre (6′000 Franken). Als  4. Preis wird ein A380 Flug für 2 Personen nach Südafrika verlost.

Jeder  Teilnehmer erhält als Sofortpreis zusätzlich einen der zahlreichen  täglichen Air France Gutscheine im Wert von 50 Franken!.

(Frühzeitig beendet)

2011 Kostenschub von 8,5 %

Das Gesundheitswesen in der Schweiz wird teurer und teurer und längst ist kein Ende in Sicht. Mitunter betroffen von den steigenden Kosten sind Bund und Kantone, die stetig wachsende Sozialausgaben gewähren müssen. Das Bundesamt für Gesundheit schätzt die Ausgaben des Bundes für die Prämienverbilligung 2011 auf 2,143 Milliarden Franken - das sind 8,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit gibt die Eidgenossenschaft erstmals gleich viel (Steuer-)Gelder für Prämiensubventionen aus, wie sie dies für die Eidgenössischen Hochschulen tut.

Den noch grösseren Anteil am bitter schmeckenden Kuchen haben die Kantone. Diese müssen für das Jahr 2010 rund 3,9 Milliarden Franken budgetieren. Die höchsten Ausgaben hat dabei der Kanton Zürich, mit 679 Millionen Franken, die meisten Ausgaben pro Kopf weist mit 1′490 Franken der Kanton Genf aus. Im Vergleich dazu giebt der Kanton Zug lediglich 401 Franken pro Einwohner aus, die Kantone Appenzell Innerrhoden und Nidwalden gar nur rund 330 Franken.

In der nachfolgenden Liste haben wir die Kosten im Millionen Franken zusammengefasst, wie sie den Kantonen im 2010 anfallen:

Zürich 697
Bern  500
Waadt 387
Genf 284
Tessin  245
Aargau 208
St. Gallen 179
Luzern 168
Wallis 167
Freiburg 143
Basel-Stadt 140
Thurgau 127
Solothurn 115
Basel-Landschaft 113
Neuenburg 87
Graubünden 73
Zug 46
Schwyz 45
Schaffhausen 42
Jura 39
Appenzell Ausserrhoden 26
Obwalden 17
Uri 15
Glarus 14
Nidwalden 14
Appenzell Innerrhoden 5
Total 3,9 Mia. Quelle: Budgets und Abrechnungen der Kantone. Der Kanton Bern gibt nur die Minimalausgaben an, nur die Zahlen aus dem 2009 liefert das Tessin. Zusammen mit den Ausgaben des Bundes belaufen sich die Sozialleistungen in Zusammenhang mit den Prämienverbilligungen in diesem Jahr auf rund 4,9 Milliarden Franken, 2011 werden diese auf über 5,1 Milliarden zu schätzen sein.

Prämienerhöhung im Juli: Das müssen Sie tun

Wie vom Krankenkassenblog angekündigt, werden diverse Krankenkassen in diesem Sommer ihre Prämien ausserordentlich erhöhen. Im Idealfall bezahlen Sie aber sogar weniger Prämien - wenn Sie rechtzeitig wechseln.

Kunden der Kassen Provita und Sanatop haben hoffentlich eine Packung Tabletten gegen Kopfzerbrechen mitgeliefert bekommen, als sie den Brief ihrer Versicherung erhalten haben: Nach der Prämienerhöhung von bis zu 30% Ende vergangenen Jahres, schlägt ihre Krankenkassenprämie bereits per 1. Juli 2010 wieder auf. Weitere Kassen - auch grössere - sollen laut Medienberichten noch in diesem Jahr folgen. Nun stellen sich für die Versicherten zwei wichtige Fragen: Darf die Krankenkasse das und wie kann man sich dagegen wehren?

«Die Kassen dürfen Prämien erhöhen, sofern das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine unterjährige Prämienerhöhung erlaubt», sagt Santésuisse-Sprecher Felix Schneuwly zur ersten Frage und macht damit klar, dass man sich gegen die Prämienerhöhung grundsätzlich nicht wehren kann. Aber es gibt dennoch eine Lösung, wie man den Prämienaufschlag umgeht und im idealfall sogar weniger Beiträge zahlen muss: Der Krankenversicherer muss die Versicherten mindestens zwei Monate im Voraus über die Erhöhung informieren und diesen eine Kündigungsfrist von einem Monat gewähren. Diese Frist läuft in vielen Fällen Ende Mai ab. Die betroffenen Versicherten dürfen nun die Krankenkasse wechseln, dabei gelten die selben Regeln,wie bei einem ordentlichen Aufschlag Ende Jahr.

In anderen Worten: Der Krankenkassenblog rät seinen Leserinnen und Leser die von einer unterjährigen Prämienerhöhung betroffen sind, einen Kassenwechsel mindestens in Erwägung zu ziehen. Einen aktuellen Prämienvergleich finden Sie beispielsweise bei Comparis.ch

Spitäler bekommen Kredite von Krankenkassen

Es mutet eigenartig an, wenn das eine marode System das andere finanzieren muss. So geschehen in der Berner Privatklinik-Landschaft, die nach der Anpassung der Tarife durch das Bundesverwaltungsgericht in arge Geldnot geraten ist. Das Gericht legte die neuen Tarife fest, weil zwischen dem Verband der
AnästhesiearztPrivatspitäler des Kantons Bern und des Krankenkassenverbands Santésuisse keine Einigung erzielt werden konnte - Dabei ging es um den Tarif für Grundversicherte welche die Spitäler den Kassen verrechnen dürfen. Anästhesiearzt Wilhelm zu Dohna, vom Stadtberner Lindenhof-Spital hält gegenüber “Sonntag” fest, dass die Privatspitäler im Kanton Bern existenziell bedroht seien.

Ausgerechnet die Krankenkassen, die, vertreten durch deren Verband “Santésuisse”, beim Gerichtsentscheid gegenüber den Spitälern obsiegten, greifen nun aber den Spitälern unter die Arme. Sie gewähren den Spitälern Kredite, damit laufende Rechnungen beglichen werden können und ein allfälliger Konkurs abgewendet werden kann.  Diese Entwicklung ist ebenso absurd wie auch grotesk, helfen einander hier Parteien, die sich anderenorts hart bekämpfen. Visana-Sprecher Christian Beusch sieht auch noch eine andere Frage als zentral an: «Es darf nicht sein, dass man Spitäler ohne Rücksicht auf die Qualität auf dem juristischen Weg ausmerzt». Diese Worte deuten bereits an, das der Tarifstreit nicht nur im Kanton Bern erst so richtig ins rollen kommt.

CSS mit tiefroten Zahlen

матраци2009 ist für die CSS-Gruppe das zweite Jahr in Folge, in tiefroten Zahlen: Waren es im Vorjahr noch 87,6 Mio Franken Verlust, stieg derselbe im vergangenen Jahr auf 195 Mio Franken. Als Grund werden steigende Gesundheitskosten und den «erzwungenen» Reservenabbau abgegeben. Das Loch in der obligatorischen Grundversicherung ist bei der Luzerner Krankenkasse mit 119,6 Mio Franken jedoch knapp 4 Millionen Franken kleiner ausgefallen. Der Gewinn bei den Zusatzversicherungen verringerte sich gleichzeitig von 35,2 Mio auf 18,3 Mio Franken. Die CSS schreibt weiter, die Bruttoprämien hätten sich 2009 nur leicht auf 4,76 Mrd Franken erhöht, während die Versicherungsleistungen gleichzeitig um 6,9 Prozent auf 4,56 Mrd Franken gestiegen sind.

Zurückzuführen seien diese Zahlen auf die gestiegene Mitgliederzahl, die sich von 1,662 Mio. auf 1,744 Millionen Personen erhöhte. Zur CSS gehören ebenfalls die Kassen Intras, Arcosana und Auxilia. Trotz der vernichtenden Bilanz, will die CSS keinn Personalabbau vornehmen, wie die Tagesschau des Schweizer Fernsehens gestern vermeldete.  Man werde aber den Druck auf die Politik erhöhen, die Krankheitskosten in der Schweiz unter Kontrolle zu bringen. Welche Auswirkungen die Bilanz auf die Prämien der Versicherten haben wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.

Comparis.ch in neuen Kleidern

Comparis wird noch einfacher, umfangreicher und besser. Nach über 10 Jahren tritt Comparis.ch nun mit einem neuen und frischeren Design auf. Anbei die Pressemitteilung für alle unsere Leser, die auch selber dafür sorgen möchten, dass mehr Geld in der Tasche bleibt:

Zürich, 30. März 2010 – Beim Redesign von comparis.ch wurden Optik und Navigation grund- legend überarbeitet. Der neue Webauftritt kommt frischer und luftiger daher. Vergleiche und In- formationen sind noch besser auffindbar und inhaltlich aufeinander abgestimmt. Die Navigationsleiste, die bis anhin auf der linken Seite war, ist nun horizontal oben zu finden, damit sich die Be- nutzer noch schneller auf der Seite orientieren können. Ab sofort lässt sich auch die Grösse der Schrift auf comparis.ch mit nur einem Klick anpassen. Dies dürfte vor allem älteren Menschen einen besseren Lesekomfort bieten. Aktuelle Vergleiche, Konsumentennachrichten und Infofilme sind direkt auf der Einstiegsseite platziert und optisch hervorgehoben.

Redesign trägt grösserem Angebotsspektrum Rechnung
Das bisherige Design der Website hat sich während zehn Jahren bewährt. «Die Zeit für ein Redesign war reif. Denn das Angebotsspektrum von comparis.ch ist im Laufe der Jahre stark gewachsen. Es reicht heute vom klassischen Krankenkassenvergleich über Bankenvergleiche, Autoversicherungsvergleich oder Hypothekenvergleich, von der Suche nach der geeigneten Wohnung bis zum besten Preis für die Digitalkamera», so Richard Eisler, Geschäftsführer von comparis.ch. Immer wichtiger werden auch spezifische Konsumententhemen. Sparnews und seit kurzem auch Videos informieren Konsumentinnen und Konsumenten regelmässig über aktuelle Themen und geben Tipps, wie man am besten sparen kann.

Das ganze Redesign von comparis.ch wurde vom Design bis zur Umsetzung intern realisiert. Bei der Entwicklung der Navigation wurden die Meinungen der Nutzerinnen und Nutzer mit einbezogen. Ihr Feedback bleibt auch weiterhin wichtig: Alle Besucher von comparis.ch sind zum Start der neuen Website dazu eingeladen, ihr Urteil abzugeben.

Vergleichsapplikationen weiterhin einfach zu bedienen
Alle Vergleichsapplikationen bleiben gleich und sind weiterhin einfach und mit wenigen Klicks durchführbar. Über 90 Prozent aller Benutzer von comparis.ch bestätigen in der kontinuierlich durchgeführten Kundenzufriedenheitsumfrage, dass «die Vergleiche einfach zu bedienen sind».

Comparis gehört zu den reichweitenstärksten Websites der Schweiz. Im Jahr 2009 konnte der Internet-Vergleichsdienst knapp 20 Millionen Besuche verzeichnen. Fast 80 Prozent der Schweizer Internetnutzer kennen die Marke «comparis.ch». Dass Comparis aus der Schweizer Internetlandschaft nicht mehr wegzudenken ist, beweist auch die Verleihung der Silbermedaille an den diesjährigen «Best of Swiss Web Awards» in der Kategorie «Simply the Best». (Pressemitteilung von Comparis.ch)

Comparis.ch besuchen

Krankenkassen sollen Verhüeterli bezahlen

Mit einem Postulat will Nationalrätin Doris Stump (AG, sp) die Krankenkassen gesetzlich verpflichten, bestimmte Verhütungsmittel zu übernehmen. Der Vorschlag, der in der Ratslinken unter anderen bei Yvonne Gilli (SG, grüne) Anklang findet, dürfte für eine hitzige Diskussion sorgen. Bei Annahme würden den Krankenkassen Kosten entstehen, die nur über höhere Prämien auszugleichen sind, befürchten die Gegner, ausserdem sei eine Schwangerschaft keine Krankheit.

Den Vorstoss will Doris Stump am Donnerstag im Parlament zur Debatte bringen. Zur Begründung hält die SP-Frau fest, dass besonders Jugendliche sich eine sichere Verhütung nicht leisten könnten und bei einer ungewollten Schwangerschaft in finanzielle Nöte gerieten: «Vor allem Jugendliche und Frauen mit wenig Geld können die hohen Kosten auf einen Schlag nicht bewältigen». Bezahlt werden sollen aber nicht Kondome, die nach der Ansicht von Stump “zu unsicher” seien, sondern neben Pille und Hormon-Stäbchen auch Unterbindungen bei der Frau aber auch beim Mann. Auf diesem Weg soll die Zahl von 11′000 Abtreibungen im Jahr 2008 deutlich reduziert werden.

Dem entgegen hält beispielsweise Ruth Humbel (AG, cvp). Die christliche Politikerin sagt, Schwangerschaft sei keine Krankheit und deshalb gehörten die Verhütungsmittel nicht in den Leistungskatalog einer Krankenkasse. Eine weitere Hürde für den Vorstoss dürfte darüber hinaus die Finanzierbarkeit sein. Angenommen eine Million Menschen würde einen Anspruch von 400 Franken geltend machen, führte das unweigerlich zu einer spürbaren Prämienerhöhung. Dazu kommt, dass sich die eidgenössischen Räte in der Vergangenheit eher schwer taten, den Kassen das Bezahlen von präventiven Massnahmen vorzuschreiben. Weitere Opposition ist von jener Seite zu erwarten, die an die Selbstverantwortung vor allem der Jugendlichen apelliert.

Zuletzt spricht übrigens auch die Statistik nicht gegen “unsichere Kondome”, die durch teure Verhütungsmittel erstezt und von Krankenkassen bezahlt werden sollen. Viele Schwangerschaften entstehen nämlich nicht, weil das Kondom platzt, sondern weil es gar nicht benutzt wird.

Helsana baut 500 Stellen ab

Auch die Krankenkassen werden sich wohl kaum für eine weitere Verpflichtung erwärmen lassen. In der vergangenen Woche verkündete die Helsana, dass binnen der nächsten zwei Jahre 500 Stelle gestrichen werden. Damit will die grösste Krankenkasse der Schweiz jährlich 80 Millionen Franken sparen, die gemäss eines internen Papieres heute vor allem von der Administration verschlungen werden. Die Helsana schrieb 2009 ein Minus von 58 Millionen Franken, im Jahr davor wurde ein Minus von 215 Millionen ausgewiesen.

So ärgern Sie Ihre Krankenkasse!

Steigende Prämien, tonnenweise Papierkram und wenn man die Versicherung braucht, ist sie mal wieder nicht zuständig. Mit der Krankenkasse hat man immer wieder Ärger, obwohl uns spätestens im Herbst meterhohe Plakatwände das Gegenteil glauben lassen wollen – es wird endlich Zeit zurückzuärgern!

Und wie ärgert man eine Krankenkasse am besten? Genau: indem man sie nicht braucht. Die Lösung wäre doch so simpel: Man wechsle in die allerbilligste Krankenkasse, schraube die Franchise nach zuoberst und schenke der Krankenkasse nur das allernötigste Minimum an Prämien. Ab sofort leben wir nur noch gesund, essen keine mehrfach gesättigten Fette mehr, gehen mit dem Velo statt mit dem Auto zur Arbeit, atmen nur noch frische Landluft ein und hören auch gleich noch auf zu rauchen. Täglich ein paar Minuten Bewegung, einheimische Früchte anstelle fabrikneuen Kalorienbomben und ab sofort stehen wir Schlange beim kostenlosen Blutdruck-Check in der Vorhalle des Gemeinschaftszentrums. Je nach Statistik steigern diese Aktivitäten die Lebensqualität und senken gleichzeitig das Krankheitsrisiko um jeweils zweistellige Prozentpunkte. Zusammengezählt macht das 50% mehr Lebenslust und 50% weniger Kranksein, macht 100% Ärger für die Krankenkasse, die nur noch von ein paar Franken Minimalprämie leben muss. Ok, Arztpraxen und Spitäler gehen dadurch reihenweise Bankrott, aber mit Verlust muss man rechnen. Politisch werden hiernach vermutlich Stimmen laut, die Mindestkrankheitstage für Angestellte verlangen oder wenigstens einen Pflichtkonsum von Medikamenten. Man könnte zum Beispiel mit der Steuererklärung eine Packung Schmerzmittel mitliefern, oder zusammen mit den nächsten Abstimmungsunterlagen einen Gutschein für einen kostenlosen Krankheitstag – vorausgesetzt man geht bei der nächsten Erkältung zum Spezialisten.

Soweit sind wir aber noch nicht. Es bleibt uns Jungen Gesunden bis 80 Jahren im Moment nichts anderes übrig, die Leistungen der Krankenkasse einfach nicht in Anspruch zu nehmen. Indem wir in die günstigste Kasse wechseln und nie wieder krank werden, ärgern wir die Kassen unter dem Strich nämlich. Wenigstens das.