CSS mit tiefroten Zahlen

матраци2009 ist für die CSS-Gruppe das zweite Jahr in Folge, in tiefroten Zahlen: Waren es im Vorjahr noch 87,6 Mio Franken Verlust, stieg derselbe im vergangenen Jahr auf 195 Mio Franken. Als Grund werden steigende Gesundheitskosten und den «erzwungenen» Reservenabbau abgegeben. Das Loch in der obligatorischen Grundversicherung ist bei der Luzerner Krankenkasse mit 119,6 Mio Franken jedoch knapp 4 Millionen Franken kleiner ausgefallen. Der Gewinn bei den Zusatzversicherungen verringerte sich gleichzeitig von 35,2 Mio auf 18,3 Mio Franken. Die CSS schreibt weiter, die Bruttoprämien hätten sich 2009 nur leicht auf 4,76 Mrd Franken erhöht, während die Versicherungsleistungen gleichzeitig um 6,9 Prozent auf 4,56 Mrd Franken gestiegen sind.

Zurückzuführen seien diese Zahlen auf die gestiegene Mitgliederzahl, die sich von 1,662 Mio. auf 1,744 Millionen Personen erhöhte. Zur CSS gehören ebenfalls die Kassen Intras, Arcosana und Auxilia. Trotz der vernichtenden Bilanz, will die CSS keinn Personalabbau vornehmen, wie die Tagesschau des Schweizer Fernsehens gestern vermeldete.  Man werde aber den Druck auf die Politik erhöhen, die Krankheitskosten in der Schweiz unter Kontrolle zu bringen. Welche Auswirkungen die Bilanz auf die Prämien der Versicherten haben wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.

One Response to “CSS mit tiefroten Zahlen”

  1. Wen wundert es? Die CSS versucht immer alles selber zu erfinden und versucht in keiner Art und Weise kosten zu sparen. Ich bin nicht erstaunt. Sparen werden die nur in dem sie die Bürokratie-Hydra in den Griff kriegen.

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