News aus erster Hand

[Trigami-Review]

Portale sind im Trend. Es gibt welche über aktuelle Polizeinachrichten, solche die sich mit den Problemchen der Prominenten beschäftigen und wieder andere, in denen wahllos Schlagzeilen aneinander gereiht werden. Nun kommt mit Zitig.ch die virtuelle Verschmelzung von Internet und Zeitung. User können eigene Beiträge posten und die Leser profitieren von News, die auch wirklich interessieren. Der Krankenkassenblog wurde gebeten, sich das Portal anzuschauen und auch eigene Beiträge einzutragen. Hier der Testbericht.

Interessanter Lesestoff

Screenshot zitig.ch

Auf den ersten Blick fällt auf: Das Schweizer Projekt Zitig.ch ist eine erfreulich übersichtliche Plattform. Schon der Name fanden alle in unserer Redaktion perfekt gewählt. Eine Internetplattform, mit traditionell angehauchtem Namen – quasi die Verschmelzung von Internet und Zeitung. Die Seite funktioniert schnell, den Kinderkrakheiten ist sie längst entwachsen. Tagesaktuell werden die meist gelesenen Artikel in der Mitte der drei Spalten angezeigt. Sehr interessant die rechte Navigation, denn hier lassen sich die besten Videos und Bilder des Tages aufrufen und auch die am meisten diskutierten Themen sind zu sehen. Zurück zur Spalte ” Top-News”, deren Meldungen sich je nach Intensität der eigenen Besuche entweder tagesaktuell oder als Rückblick der letzte Woche, des letzten Monats, ja sogar des letzten Jahres ordnen lassen. Massgebend für die Reihung ist ein Bewertungssystem, welches mit einer gut sichtbaren Zahl, dem Artikel Stimmen zuteilt. Wie dieses im Detail funktioniert haben wir in der Krankenkassen-Redaktion noch nicht ganz gecheckt. Offensichtlich reicht es den Artikel aufzurufen um ihm eine Stimme zu verleihen. Ein Klick auf “Bewerten” fügt dem Artikel eine weitere Stimme bei.

Die News lassen sich auf zwei Arten einbinden

Erforderlich ist in jedem Fall eine Registrierung. Hiernach hat man die Wahl einen Link zu einem Artikel zu setzen, oder einen eigenen Artikel zu schreiben. Wir versuchen beides und erhalten unterschiedliche Resultate. Der Artikel “Krankenkassen verlangen Leistungsabbau” erhielt lediglich 26 Stimmen. Dies hat wohl damit zu tun, dass ein Klick auf den Titel direkt in unseren Blog führt. Zitig.ch verspricht denn auch mehr Leser im Blog und tatsächlich stieg in den 24 Stunden nach der Veröffentlichung auf Zitig.ch die Leserzahl um 50 Besucher gegenüber dem Durchschnitt.

Wird der Artikel selber verfasst, muss nicht unbedingt ein neuer Text geschrieben werden. Zitig.ch erlaubt die Übernahme von bereits veröffentlichten Berichten. Allerdings muss der “Autor” die Rechte am publizierten Text besitzen, um ihn unter seinem Namen veröffentlichen zu können. Darüber hinaus ist ein Link zur Originalquelle erlaubt, was ebenfalls Leser in den eigenen Blog bringen soll. In diesem zweiten Versuch übertrugen wir den Artikel “Warnsignale aus Österreich” 1:1. Der Artikel schaffte es auf Anhieb auf stolze 60 Stimmen, wobei man durch einen Klick auf den Link die Seiten von Zitig.ch nicht verlässt – entsprechend stiegen die Leserzahlen auf dem Blog nur marginal.

Grosser Nutzen für Leser

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Veröffentlichung bei Zitig.ch allen Beteiligten etwas bringt. Den Lesern wird unterhaltsamer Lesestoff geboten, den Blogs und News-Quellen werden neue Leser und höhere Besucherzahlen beschert und nicht zuletzt profitiert auch die Plattform selbst, indem sie sich langsam aber sicher zu einer beliebten Informationsquelle mausert. Am wichtigsten findet die Redaktion jedoch den zusätzlichen Gewinn für die Leser. Das Portal verspricht ein “ganz Grosser” zu werden und weist heute schon eine beachtliche Leserzahl auf. Dass die wichtigsten Meldungen auch bei Facebook und Twitter angezeigt werden können ist eine Dienstleistung die heutzutage schon fast dazugehört und von Zitig.ch perfekt gehandhabt wird.

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